Auch wenn mancherorts zu lesen ist, dass der Beruf des Steuerberaters in einer Krise stecken würde, belegen verifizierte Zahlen eindeutig das Gegenteil. Belief sich die Zahl im Jahr 2010 noch auf 78110, so sind in der Bundessteuerberaterkammer (BStBK), dem maßgebenden Verband, mittlerweile 87486 Steuerberater registriert. Hierbei sind jedoch nur Berater und Bevollmächtigte aufgeführt, die keiner Steuerberatungsgesellschaft angehören. In diesem Segment kommen noch einmal rund 10.000 Gesellschaften hinzu, sodass sich die Anzahl noch einmal beträchtlich erhöht. Der Berufsstand in Deutschland wächst also stetig an – eine Krise sieht wahrlich anders aus. Doch Steuerberater sind mehr als nur Buchhalter, die sich mit einem riesigen Zahlenwerk zu beschäftigen haben. Um perspektivisch auf der Höhe zu sein, muss auch diese Berufsgruppe die Digitalisierung für die Arbeit zu einem deutlich höheren Prozentsatz nutzen als bisher. Zum einen sei hier die Vermarktung der eigenen Dienstleistung aufgeführt. Andererseits ist es sicherlich genauso elementar, die digitalen Technologien in das eigene Arbeitsfeld miteinzubeziehen


Hohe Ansprüche realisieren – effiziente Steuerberatung durch vernetztes Arbeiten

Der Trend in Richtung zukunftsorientierter Digitalisierung kann auch von der Steuerberatungsbranche nicht ignoriert werden. Auch wenn hier zwar noch einiges im Argen liegt, ist seit Jahren ein klarer Anstieg hinsichtlich der Neuausrichtung zu erkennen. Externe Dienstleister wie beispielsweise das Unternehmen eurodata bieten umfangreiche und individuelle Lösungen für Steuerberater an. Mit der explizit für den Berufsstand ausgerichteten und stets modifizierten Steuerberater Software ist ein vernetztes Arbeiten möglich, sodass die von Mandanten und Steuerberatern gleichermaßen eingeforderten hohen Ansprüche realisierbar werden. Im Rahmen einer sachgerechten Kommunikation wird ein hohes Maß an Zusammenarbeit gefördert, sodass Klienten in den Ablauf und Prozess integriert werden können. Durch das transparente Vorgehen erhalten alle Beteiligten zu jeder Zeit einen optimalen Einblick zum aktuellen Stand, sodass keine wesentlichen Informationen verloren gehen. Des Weiteren profitieren Berater und Unternehmen nachhaltig von weiteren Vorzügen der cloudbasierten Programme:


  • Sämtliche Dokumente und Auswertungen sind ohne Medienbrüche verfügbar
  • Unmittelbar aus der Anwendung der Gehaltsabrechnung/Finanzbuchhaltung ersichtlich
  • Hohes Maß an Sicherheit im Rahmen des Datenaustauschs
  • Strukturiertes Ablegen aller Dokumente und Daten möglich
  • Unkomplizierte und sichere Aufbewahrung aller Daten gewährt

Neben der Beratung und Bearbeitung von Steuerangelegenheiten umfasst der Beruf auch weitere Kernkompetenzen, die ebenfalls durch die entsprechenden individuellen Komplettlösungen abgedeckt werden. So lassen sich beispielsweise die Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung oder das Aufstellen von Bilanzen organisieren. Dabei können bisher papierbasierte Abläufe problemlos digitalisiert werden und somit vollumfänglich in sämtliche Prozesse integriert werden.

Wir wird man eigentlich Steuerberater – Voraussetzungen?

Nachdem der Trend deutlich nach oben zeigt, ist es auch nur konsequent, dass sich die Teilnehmerzahl hinsichtlich der Ausbildung zum Steuerberater entsprechend erhöht hat. Nachvollziehbar, denn der Beruf bietet ein umfangreiches Spektrum an unterschiedlichen Möglichkeiten, sich in verschiedene Aufgabenbereiche auszuzeichnen. Doch wie wird man eigentlich Steuerberater? Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Steuerberater-Studium mit Bachelor-Abschluss
  • Nach der Ausbildung zum Steuerfachgehilfen/Steuerfachgehilfin 10-jährige Verwendung
  • Als Beamter nach 7-jähriger Verwendung im gehobenen Dienst auf dem Verwaltungsweg

Steuerberater ist ein Beruf mit hohem Qualitätsanspruch. Steuerberaterkammern verweisen darauf, dass es sich hierbei um einen extrem verantwortungsvollen und anspruchsvollen Job handelt, so dass die Anwärter sich nicht nur entsprechend vorbereiten, sondern auch einer Leistungsüberprüfung unterziehen müssen. Als letzte Instanz erfolgt dann die Steuerberaterprüfung. Ohne einen erfolgreichen Abschluss, ist die Ausübung des Berufs nicht möglich.

Informationen im Umgang mit dem neuartigen Corona-Virus

Die Absehbarkeit der wirtschaftlichen Folgen aufgrund des neuartigen Corona-Virus ist noch nicht bezifferbar. Allerdings können einige kleinere Betriebe schon jetzt an ihre Grenzen stoßen. Die häufigsten Fragen an den Steuerberater im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus, wurden von der Bundessteuerberaterkammer in einem FAQ zusammengestellt. Die Fragen und Antworten stehen als PDF zum Download bereit.

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