Künstliches Auge von morgen
Künstliches Auge von morgen

An der Universität New South Wales in Australien forschen Wissenschaftler, im Auftrag des Unternehmens Bionic Vision an dem künstlichen Auge von morgen. Dieses besteht aus einem Nano-Chip, der Umgebungs-Informationen an das Gehirn sendet. Das High-Tech Glasauge soll nicht nur als plumper, visueller Ersatz eines Auges dienen, sondern Blinden Menschen das Sehen ermöglichen.


Wie funktioniert das künstliche Auge?

Das neue High Tech Auge besteht aus einer gewöhnlichen Glashülle. Innen im Auge befindet sich ein Nano-Chip, der während einer Operation mit dem Nervensystem verbunden wird. Der Chip dient dazu, Bild-Informationen einer Mini-Kamera zu interpretieren und an das Gehirn zu senden. Der Chip ist sehr klein und es stecken, allein für den Bauplan des Chips ca. 4500 Stunden Arbeit drin. Das System ansich hat wie schon erwähnt eine Kamera, die die Umgebung wahrnimmt und eine weitere, die die Augenbewegungen wahrnimmt, sodass die andere Kamera weiß, in welche Richtung sie sich bewegen soll. Die Forscher wollen bis zum Ende dieses Jahrzehnts ein marktreifes Produkt entwickelt haben, dass idealerweise ohne weiteres Equipment, das heißt konkrett nur noch mit dem Auge selbst, auskommt.

Werden künstliche Augen real?

Davon können wir ausgehen und die Technik ist garnicht mal so weit entfernt künstliche Augen zu ermöglichen. Ganz im Gegenteil. Das Unternehmen Bionic Vision ist nur eines von vielen, dass an solchen Dingen wie zum Beispiel auch an künstlichen Organen arbeitet. Erste Tests des künstlichen Auges sollen schon 2013 durchgeführt werden. Also die Menschheit ist nicht weit entfernt diese Vision in die Realität umzusetzen. Das High-Tech Auge kommt bestimmt und wird vielen Menschen helfen können ein normales Leben zu führen. Ein paar Jahre könnte es aber noch dauern bis diese Technik für jedermann erschwinglich sein wird.


Weitere High-Tech Gesundheitstrends

Video des künstlichen Auges

Quelle

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3 Kommentare

  1. Thompsen

    3. Mai 2012 at 13:11

    Ich wünsche es wirklich sehr, dass diese Technik in absehbarer Zeit funktionieren wird. Mir ist aber noch nicht ganz klar, wir bei blinden Menschen das Bild in das Gehirn kommt, da ja oft der Sehnerv defekt ist und dort das eigentliche Problem liegt.

  2. Ralph

    3. Mai 2012 at 17:55

    Ich denke mal das irgendwelche Ioden in das Gehirn verpflanzt werden und so eine Verbindung zum Auge hergestellt werdenn kann

    Gruß

    Ralph

  3. Christoph

    3. Januar 2017 at 01:19

    Also momentan haben die da wohl was mit 11 Chips, die auf die Hirnoberfläche transplantiert werden sollen. Wurde aber noch nie bei einem Menschen ausprobiert. Bin selbst erblindet. Ich bezweifle, dass es jemals etwas geben wird. 🙁 Als Blinder ist man ziemlich am Arsch, weil man wie der letzte Heini rumläuft. Und viele Leute nehmen einen auch überhaupt nicht ernst.

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