Der Bitcoin hat sich als Leitwährung innerhalb der Cryptowährungen etabliert und ist inzwischen auch weit über Fachkreise hinaus bekannt. Allerdings zeigt sich immer stärker: Die Grundstruktur wurde nicht für so viele Nutzer wie aktuell konzipiert. Bereits vor einiger Zeit kam es daher zu einer ersten Abspaltung namens Bitcoin Cash. Diese verlief weitgehend erfolgreich, auch wenn die neue Währung noch nicht so populär ist wie das Original. Inzwischen fand zudem eine weitere Abspaltung von der Hauptblockchain statt: Bitcoin Gold soll die größten Probleme der Leitwährung beheben und für eine Demokratisierung des Verteilungsprozesses sorgen. Die Macher sehen ihr Produkt aber nicht als Konkurrenz zum Bitcoin, sondern wollen eine Ergänzung bieten.


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Diese Probleme des Bitcoin sollen gelöst werden

Im Wesentlichen führt die große Popularität des Bitcoin zu zwei Problematiken:

1. Da die Größe eines Blocks innerhalb der Blockchain zu Beginn beschränkt wurde, dauert es immer länger bis Transaktionen tatsächlich bestätigt werden. Denn auch die Zeitspanne, nach der ein neuer Block generiert wird, ist festgelegt. Dies führt dazu, dass Bitcoin-Zahlungen immer länger dauern – oder teurer werden. Für ein Zahlungsmittel ist beides nicht gerade optimal.


2. Gleichzeitig ist der Mining-Prozess des Bitcoin inzwischen so rechenintensiv, dass nur noch Nutzer mit spezialisierter Hardware tatsächlich neue Coins erhalten können. Eine unerwünschte Folge: Der Stromverbraucher aller Bitcoin-Miner ist inzwischen so hoch wie der aller Einwohner Dänemarks.

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Bild: Bitcoin Gold

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Diese Lösungen bietet der Bitcoin Gold Coin

Die entscheidende Veränderung gegenüber der Originalwährung besteht in einem veränderten Mining-Algorithmus. Statt des SHA256-Algorithmus kommt der Equihash-Algorithmus zum Einsatz. Was zunächst sehr technisch klingt, hat eine recht simple Auswirkung: Man benötigt keine spezialisierte Ausrüstung mehr, um nach Bitcoin Gold Coins zu schürfen. Dadurch soll die Währung auch für normale Nutzer attraktiver werden – und der gesamte Prozess deutlich effizienter ablaufen. Außerdem ist die neue digitale Währung bei der Größe der einzelnen Blöcke weniger dogmatisch als das Original. So haben die Entwickler angekündigt, die Blockgröße zu erhöhen, sobald diese erreicht wird. Lange Transaktionszeiten sollen so vermieden werden.

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So lief die Abspaltung von Bitcoin Gold ab

Die Historie von Bitcoin und Bitcoin Gold bleibt eine gemeinsame. Bis zu Block 491407 sind die jeweiligen Blockchains also identisch. Danach allerdings fand ein sogenannter Hard Fork statt – es existieren nun also zwei voneinander unabhängige Blockchains. Jeder Bitcoin-Besitzer erhielt in diesem Zusammenhang noch einmal dieselbe Menge an Bitcoin Gold Coins. Wenn er diese beansprucht hat, konnte er sie anschließend länger in seiner Wallet halten oder auf einer der zahlreichen Börsen verkaufen. Zusätzlich fand noch eine Art Schnellmining von Bitcoin Gold Coins statt. Die dabei geschürften Token sollen später für die Finanzierung und Weiterentwicklung des Projekts genutzt werden.

Börsen an denen der Bitcoin Gold Coin gehandelt wird: Übersicht zu den Märkten

Wer steckt hinter der Abspaltung des Bitcoin Gold Coins?

Hinter dem Bitcoin Gold Coin stehen einige in der Szene sehr bekannte Namen. So ist etwa Jack Liao einer der Mitgründer. Er war zuvor als Vorstandschef des Hongkonger Unternehmens LightningASIC bekannt. Auf der anderen Seite ist über den Hauptentwickler der neuen Kryptowährung so gut wie gar nichts bekannt. Innerhalb der Community wurde allerdings auch schon massive Kritik an den Leuten hinter Bitcoin Gold laut. Denn gleich zu Beginn wurde ein Prozent der neuen Münzen innerhalb des eher kleinen Teams aufgeteilt. Immer mal wieder wird daher der Verdacht geäußert, es wäre bei der Abspaltung auch um finanzielle Interessen gegangen. Beweisen lässt sich dies aber natürlich nicht.

Die Kursentwicklung des Bitcoin Gold Token

Zumindest zu Beginn scheint der Bitcoin Gold Coin aber das Interesse potentieller Investoren geweckt zu haben. Innerhalb weniger Tage vervierfachte sich der Kurs fast und stieg auf beinahe 400 Euro – nur um dann innerhalb einer Woche wieder auf den Ausgangswert zu sinken. Diese starken Schwankungen setzten sich dann auch im Dezember und Januar fort. Zuletzt schien sich dann aber ein Abwärtstrend zu verfestigen. So notiert die digitale Währung aktuell knapp über 80 Euro pro Token. Die 16,8 Millionen Münzen kommen somit auf eine Marktkapitalisierung von etwas unter 1,5 Milliarden Euro. Dieser Wert liegt also noch deutlich niedriger als beim Bitcoin und bei Bitcoin Cash – was sich zukünftig aber auch ändern könnte.

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