Social Media, ist das nicht jedes Mal dasselbe, in etwas anderer Aufmachung? Posten, liken, kommentieren, teilen … Gibt es denn gar nicht Neues mehr? Doch! Hinter den Kulissen tut sich was: Das »Clubhouse« hat geöffnet, bislang nur für exklusiv eingeladene Gäste – doch gerade das macht neugierig. Die Gerüchte, die nach außen dringen, heizen die Spannung an. Trendsderzukunft.de (Michael Kammler) ist ebenfalls im Clubhouse zu finden. Abonniert uns und lauscht spannenden Zukunftstalks.


Social Media neu gedacht: Clubhouse kommt.

Bei 1.500 Nutzern schon 100 Millionen Dollar wert

Der Hype kommt nicht von ungefähr, die Betreiber haben es genau darauf abgesehen: Dass die Teilnahme nur über eine Einladung möglich ist, gehört zur Taktik. Allerdings dient dieses Vorgehen auch dazu, die Beta-Version nicht zu überlasten und die Funktionen während des Betriebs den Nutzerbedürfnissen anzupassen.

Ein schlichter Fakt verrät, welch hohe Erwartungen die neue App weckt: Als erst 1.500 Nutzer angemeldet waren, wurde das Portal schon mit sagenhaften 100 Millionen Dollar bewertet. Jetzt sind die Tore immer noch nicht für alle geöffnet, jedoch steigen die Teilnehmerzahlen trotz der Zugangsbeschränkungen rasant an. Was erwartet den Clubhouse-Neuling, wenn er endlich seine Einladung hat?


Reine Audio-App mit Moderatoren, Sprechern und Zuhörern

Zuerst einmal ist die neue Social-Media-Attraktion zurzeit nur für iOS verfügbar, Android-Nutzer gucken vorerst in die Röhre. Apple-Freunde können sich auf eine Audio-Plattform freuen, die zu aktiven Diskussionen einlädt, aber auch dazu, einfach mal anderen zuzuhören. Kommentare und Likes sind nicht vorgesehen, auch die Kamera bleibt aus. Der verbale Austausch findet in einzelnen Räumen statt, einige davon sind öffentlich, andere nicht. Jeder User kann seinen eigenen Raum eröffnen und sich mit der Welt oder ganz privat mit Freunden zu vernetzen. Es gibt Moderatoren, die Diskussionen leiten, Sprecher auf die Bühne holen oder ihnen wieder das Wort entziehen. Sprecher leisten ihre Wortbeiträge, während Zuhörer einfach nur in den Raum hineinlauschen – und virtuell die Hand heben, wenn sie doch einmal etwas sagen möchten.

Stars und Sternchen sind schon mit dabei

Im eigenen Profil kann jeder Nutzer seine weiteren Social-Media-Acounts hinterlegen, außerdem wird dort angezeigt, wer die jeweilige Person eingeladen hat. Grund genug, mit den eigenen Invites vorsichtig zu sein! Diverse Promis sind längst eingesteigen, dazu gehören Oprah Winfrey, Kevin Heart, Paris Hilton und Drake. Wer frühzeitig mit dabei ist, hat besonders große Chancen, den Stars und Sternchen »persönlich« zu begegnen.

Namensreservierung und Warteliste jetzt schon verfügbar!

Wie kommt nun der Normalbürger an seine Clubhouse-Einladung? Zuerst lädst du dir die App aufs iPhone, dann reservierst du dir deinen gewünschten Nutzernamen und setzt dich auf die Warteliste. Irgendwann schlägt das Glück zu und du bist mit dabei. Wer jemanden kennt, der schon »drin« ist, kann vielleicht eine Abkürzung nehmen: Ein direkter Invite funktioniert immer noch am schnellsten.

Datenschutz bei Clubhouse

Beim Thema Datenschutz kommt die Clubhouse-App in der aktuellen Beta-Version noch sehr ins Straucheln. So werden Audio-Talks mitgeschnitten, um diese Aufzeichnungen bei einem gemeldeten Verstoß gegen die Nutzerrichtlinien auswerten zu können. Zudem verlangt die App bisher noch den Zugriff auf die Kontaktdaten des Nutzers. Diese werden benötigt, um die Einladungen versenden zu können. Aus diesen Daten werden dann sogenannte Schattenprofile erstellt. Das sollte vor dem Start bedacht werden. Wir hoffen, dass beim Thema Datenschutz nachgebessert wird, weil die Idee hinter Clubhouse wirklich spannend ist. Nachtrag vom 21.01.2021

Quelle: t3n.de

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