Vegane Kosmetik ist nun wahrlich kein Novum mehr. Der Linzer Unternehmer Alexander Kraml vertreibt mit seinem Unternehmen “Bademeisterei” allerdings eine echte Innovation. Denn seine vegane Kosmetik aus der Linie “Cosmetic Kitchen” kommt im Do-it-yourself-Stil.


Cosmetic Kitchen
Foto: Vox

Vegane Do-it-yourself-Kosmetiksets: Spaß am Selbermischen

Alexander Kraml hat das Unternehmen “Die Bademeister” bereits 2008 mit seiner Frau im heimischen Kelle gegründet und bezeichnet sich selbst inzwischen als “Seifenkaiser Österreichs”. Und so weit hergeholt ist diese Bezeichnung nicht einmal. Die Bademeisterei ist mit ihren Seifen, Badezusätzen und Duschgels in zahlreichen Drogerien und Parfümerien in Österreich vertreten. Das Unternehmen hat inzwischen 71 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz in Millionenhöhe.

Trotz seines Erfolgs ist Alexander Kraml immer auf der Suche nach neuen Ideen – wahrscheinlich liegt sein Erfolg gerade dadrin begründet. Sein neuestes Projekt heißt Cosmetic Kitchen. Statt fertiger Kosmetik erhalten die Kunden, die sich für ein Produkt aus dieser Linie entscheiden, eine Reihe von Bestandteilen, aus denen sie ihre Kosmetika selber zusammenmixen können. Jede Zutat kann einzeln erworben werden, der Linzer verkauft aber auch Starter-Sets für Bodylotion, Duschgel, Badekugeln oder Seifen. Neben der Basis sind in diesen Boxen Farbstoffe, Duft-Zusätze und Utensilien zum Mischen enthalten. Natürlich alles auf rein veganer Basis.


https://www.youtube.com/watch?v=YMCwVGZuD1k

Cosmetic Kitchen bei Die Höhle der Löwen

Die Idee ist ohne Zweifel innovativ, wenn auch das Mischen eigener Kosmetika mit etwas Aufwand verbunden ist. Trotzdem scheint das Geschäft gut zu laufen. So gut, dass Alexander Kraml neue Investoren benötigt. Um diese zu finden, stellt er sein Projekt heute Abend ab 20:15 Uhr bei Vox in der Sendung “Die Höhle der Löwen” vor. Sein Ziel ist es, die Investoren Judith Williams, Lencke Steiner, Vural Öger, Frank Thelen und Jochen Schweizer von seiner Idee zu überzeugen. Und seine Chancen stehen nicht schlecht. Denn schließlich hatte Kraml mit Cosmetic Kitchen nicht nur eine gute Idee, er hat auch ein gut laufendes Unternehmen im Rücken. Mit den Problemen, mit denen viele Gründer sich in der Anfangsphase herumschlagen müssen, muss er sich also nicht mehr befassen. Das ist ein wichtiger Faktor, der den Ausschlag geben könnte. Das Team von der Bademeisterei wird aber trotzdem Überzeugungsarbeit leisten müssen, denn mit 350.000 Euro Investment für zehn Prozent der Firmenanteile wollen sie ganz schön viel. Ob das Unterfangen dennoch erfolgreich ist, wird sich heute Abend zeigen.

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2 Kommentare

  1. Bademeisterei

    9. Oktober 2015 at 13:36

    Liebes Trends der Zukunft Team,

    lieber Artikel aber unsere Firma heißt Bademeisterei. 😉

    Liebe Grüße

  2. Alexander Trisko

    9. Oktober 2015 at 14:08

    Mea culpa. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Ich glaube, die Bezeichnung kam aus irgendeinem anderen Presseartikel.

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