Die Kühe verbringen mehr als vier Monate pro Jahr auf der Weide, der Landwirt erhält eine faire Vergütung, das Viehfutter stammt aus regionalen Quellen: So stellen sich die Verbraucher, die bei »Du bist hier der Chef« abgestimmt haben, den Herstellungsprozess ihrer perfekten Milch vor. Auch die Verpackung soll nachhaltig sein. Das alles kostet, wie wir wissen, immer auch einige Euros mehr. Die große Frage lautet: Welchen Preis nehmen die Konsumenten für ihre Wünsche in Kauf?


Wie nachhaltig ist dieses Produkt?

Die Konsumenten entscheiden in einer Online-Abstimmung

Bei der ersten Du-bist-hier-der-Chef-Milch wurde diese Frage klar beantwortet: 1,45 Euro zahlen die Verbraucher je Liter, um Tierwohl, Umweltschutz und faire Bezahlung unter einen Hut zu bringen. Davon entfallen 0,58 Euro auf den Landwirt und 0,07 Euro auf die Verbraucher-Initiative zur Planung weiterer Projekte. Die Konsumenten haben in einem demokratischen Abstimmungsprozess entschieden und damit hoffentlich auch bereits eine Kaufentscheidung getroffen.

Doppelt geprüft hält besser!

Durch die Teilnahme an der Produkt-Abstimmung sammeln die Verbraucher wichtiges Wissen darüber, wie sich Marktpreise zusammensetzen und was ihre Wünsche ganz konkret kosten. Sie können die Bremse ziehen, wenn ihnen ein bestimmter Aspekt zu teuer wird – oder noch eine Kategorie mehr Tierschutz wählen, weil sie dafür gern mehr zahlen. Die schlussendliche Produktion soll transparent und damit rückverfolgbar gestaltet sein. Ein externes Prüfinstitut überwacht die Einhaltung der erforderlichen Produktmerkmale, zusätzlich erhalten die Landwirte und andere Partner regelmäßig Besuch von der Initiative. Die Verbraucher können sich zu solche Terminen anmelden und selbst nachschauen, ob alles mit rechten Dingen zugeht.


Keine Werbung, nur die Kraft der Community

Noch etwas anderes zeichnet die Verbraucherinitiative aus, die mit vollem Namen „Die Gemeinschaft „Du bist hier der Chef! Die Verbrauchermarke“ e.V.“ heißt: Sie verzichtet auf Werbung, weil sie auf die Kraft der eigenen Community setzt. Das spart einiges Geld und lässt den Endpreis nicht zu sehr in die Höhe schießen. Die Vermarktung erfolgt unter dem Label »Du bist hier der Chef«, die Produkte gelangen in den regulären stationären Lebensmittelhandel. Also: Einfach mal die Augen offenhalten und nach der neuen Marke Ausschau halten! Und jetzt schon über das nächste Projekt mit abstimmen: Eier, die nicht nur schmecken, sondern auch ein gutes Gewissen machen.

Quelle: https://dubisthierderchef.de/

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