Facebook ist als soziales Netzwerk darauf angewiesen, dass möglichst viele Leute Zugang zum Internet haben. Daher hat sich das Unternehmen inzwischen in Eigenregie daran gemacht, 1,6 Milliarden Menschen mit einer Internetverbindung zu versorgen. Kernstück des Plans ist dabei die Drohne Aquila. Diese besitzt die Spannweite einer Boeing 737 und soll bis zu 90 Tage in der Luft bleiben können. Von dort soll sie dann Menschen in Gebieten ohne flächendeckende Internetversorgung erreichen. Angedacht ist der Einsatz vor allem in Afrika. Ein erster neunzigminütiger Testflug verlief dabei nun ohne Probleme, so dass zeitnah längere Probeflüge absolviert werden sollen.


Facebook Drohne
Aquika Drohne von Facebook soll Internet in entlegene Orte bringen

Eine Drohne kann das Signal rund neunzig Kilometer weit senden

Im Idealfall soll die Drohne dann einmal so hoch fliegen, dass sie für die kommerzielle Luftfahrt kein Problem darstellt. Bisher allerdings hatte Facebook lediglich Tests mit Miniaturversionen unternehmen – nun kam erstmals eine Drohne mit der geplanten Größe zum Einsatz. Später einmal soll eine Internetdrohne dann ein Gebiet von rund neunzig Kilometern abdecken und dort für einen stabilen Zugang zu Facebook und anderen Diensten sorgen. Die während des Flugs benötigte Energie soll dabei in etwa so hoch sein wie der Betrieb von drei Haartrocknern. Die Energie muss allerdings nicht von der Erde mitgebracht werden, sondern wird in der Luft mit Hilfe von Solarmodulen erzeugt.

Geplante Flughöhe: 18.000 Meter über der Erde

Während des ersten Testflugs erreichte die Aquila-Drohne dabei eine Geschwindigkeit von vierzig Stundenkilometern – was in etwa der Hälfte der später einmal geplanten Höchstgeschwindigkeit entspricht. Die Techniker waren mit dem Probeflug allerdings dennoch mehr als zufrieden. Bestes Indiz dafür: Die Drohne blieb in etwa dreimal so lange in der Luft wie ursprünglich geplant. Ganz am Ende kam es dann zu einem Fall von Materialermüdung – der allerdings den Angaben der Entwickler zufolge ohne große Bedeutung ist. In den nächsten Wochen sollen daher weitere Probeflüge folgen, bei denen die Flughöhe immer weiter gesteigert wird. Ziel ist es dann die Marke von 18.000 Metern über dem Boden zu erreichen.


Via: The next web

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