hitachi, ropits
Selbstgesteuertes Roboter-Auto

Das Roboterauto ROPITS der Firma Hitachi steuert selbst zum eingegebenen Standort. Einsteigen, Koordinaten bzw. Adresse eingeben und zurücklehnen! Mit einer Spitzengeschwindigkeit von knapp 5 km/h stellt das Gefährt auch keine Gefahr für Fußgänger oder Ähnliches dar. Gegenstände werden durch 2D und 3D Laser Sensoren erkannt und können so umfahren werden.


Für Senioren und Behinderte

Obwohl noch am Projekt des japanischen Unternehmen Hitachi gearbeitet wird, kann ROPITS (= Robot for Personal Intelligent Transport System) schon selbst herumfahren. Primäre Zielgruppe des selbstgesteuerten Gefährts sind ältere Menschen und Behinderte. Durch diese Erfindung soll deren Mobilität erleichtert und erweitert werden.

GPS ermöglicht genaue Zieleingabe

Eine Kombination aus einer digitalen Landkarte und Real Time Kinematic GPS ermöglicht die äußerst genaue Eingabe des Zieles. Wurden die Koordinaten oder die Adresse eingegeben, fährt der ROPITS seinen Insassen gefahrlos ans Ziel. Durch die langsame Geschwindigkeit von maximal 5 km/h und Sensoren, welche Objekte oder nicht befahrbare Flächen erkennen, werden weder Insasse noch andere Fußbänger gefährdet. Noch wird das selbstfahrende Auto in Tsukuba, Japan getestet.


Demonstration des ROPITS Roboterauto:

Quelle

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1 Kommentar

  1. eWulf

    18. März 2013 at 09:11

    Hm, was wohl passiert, wenn die Software spinnt…? Wird dann etwa die Meldung kommen: „Bitte drücken Sie Blinker, Rückspiegel und den Türgriff zusammen, um den Prozess zu beenden.“?

    Spaß beiseite: Mal davon abgesehen, dass das Gefährt sehr merkwürdig ausschaut finde ich es wesentlich unpraktischer als die aktuellen „Senioren-Karts“. Angefangen beim Ein-/Ausstieg: Da ich weder links noch rechts Türen erkenne, tippe ich darauf, dass sich Front des Fahrzeugs die „Tür“ darstellt. Da muss ich doch direkt an den BMW Isetta der 50er Jahre denken.

    Stauraum für den kleinen Einkauf wird auch eher weniger geboten.

    Mich persönlich würde jedoch das selbststeuernde System enorm stören. Zwar bin ich weder im Seniorenalter, noch körperlich Beeinträchtigt, jedoch denke ich, dass gerade für diese Gruppen das Motto „Der Weg ist das Ziel“ zutrifft.

    Zu guter letzt finde ich 5km/h doch sehr sehr langsam. Naja wer weiß, vielleicht werden dadurch neue „Mofa“-Cliquen entstehen, wo man sich gegenseitig bewundert, was man alles an seinem Gefährt „frisiert“ hat, um 8,…9 wenn nicht sogar 10 km/h zu erreichen. Hach ja, da kommen Erinnerungen an die Jugendzeit hoch, wo man dachte mit 40 km/h die Schallmauer zu durchbrechen.

    Fazit: Auch wenn ich denke, dass der ROPITS eine reine Fehlinvestition ist, so denke ich, dass die Entwicklung und Zielsetzung doch richtige Schritte für die Zukunft sind.

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