Mars One Projekt
Mars One Projekt - Video

Die Geschichte soll sich wiederholen. Wir alle erinnern uns an die Mondlandung, ob sie nun tatsächlich stattgefunden hat oder nicht, die Live im Fernsehen übertragen wurde. Nun sollen vier Menschen im Jahre 2023 auf den Mars geschickt werden um erneut einen kleinen Schritt für einen einzelnen und einen Großen für uns alle zu tun. Die Marslandung um das Jahr 2023 soll wie schon die Mondlandung Live im Fernsehen übertragen werden. Durch die Werbeeinahmen rund um das Spektakel wird der Flug zum roten Planeten finanziert, so der Plan der Veranstalter.


Die Marslandung – Das Mars One Projekt 2023

Es ist seit jeher ein Traum der Menschen zu fliegen und ein noch Größerer den Weltraum zu erobern. Die Mondlandung war der erste Schritt, der Flug zum Mars wird der Zweite sein und schon nächstes Jahr sollen 40 Astronauten ausgewählt werden, die sich alle für die Marsexpedition bewerben und eignen. Die Astronauten werden strengen Tests unterzogen, zum Beispiel müssen diese für eine lange Zeit in die Wüste, abgeschottet von allem und jeden, auf ihre Belastbarkeit und soziale Verhalten getestet werden. Neben den Astronauten gilt es aber noch viele weitere Entscheidungen und Vorbereitungen zu treffen, damit das Mars One Projekt ein Erfolg wird. Vier Menschen auf einen roten Planeten weit weg von unserer Erde zu bringen, ja ist definitiv kein Kinderspiel. Daher gibt es schon jetzt eine Art „Roadmap“, die durch die Projektverantwortlichen eingehalten werden muss und wie folgt aussieht:

Mars One Projekt 2023 – Die RoadMap

Im Jahr 2016 soll eine erste Rakete zum Mars fliegen und die Reise unter 10 Monaten schaffen. Das Raumschiff soll 5500 Pfund an Equipment bis zum Mars tragen. 2018 sollen Roboter folgen, die das Areal vollständig überprüfen und die besten Orte zur Besiedelung auswählen, folgen. Diese Roboter sollen auch Videosignale direkt zur Erde senden können um sich einen besseren Blick über die Situation auf dem Mars zu verschaffen. 2021 wird es dann schon ein wenig konkreter, denn dann sollen Fahrzeuge, eine Basis und verschiedene Überlebenswichtige Dinge auf den roten Planeten reisen. 2022 sollen Sauerstoff–Flaschen, wie auch Wasser und Pflanzen folgen. 2023 steigen letzendlich 4 Astronauten in eine Rakete und werden auf den Planeten geschossen.


Hört sich nach einen Plan an, oder? So oder so ähnlich stellt sich jedenfalls Mars One den Ablauf vor. Von der Vorbereitung bis zur Durchführung muss bei so einem Projekt natürlich alles inneinander greifen. Mars One will das erste Projekt werden, welches Menschen auf den roten Planeten bringt und es spricht einiges dafür, dass die Manschaft um das Projekt es auch Ernst meint. Wir hoffen dass alles so klappt wie geplant, denn dann heißt es nämlich in knapp einem Jahrzehnt erneut … „A small step for a human, a big step for humanity“ und das wollen wir alle noch erleben.

Weitere Weltraum Trends

Das Video zum Projekt Mars One

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4 Kommentare

  1. Kai

    8. Juni 2012 at 10:18

    Liest sich auf jeden Fall interessant. Gibt es denn inzwischen realisierbare Theorien, wie die Rückreise zur Erde zu bewerkstelligen ist?

  2. Der Dude

    8. Juni 2012 at 12:54

    Also wie ich das in einem anderen Bericht gelesen habe, sollen die vier Astronauten ersteinmal auf dem Mars verbleiben.

    Der Plan ist nach der Landung 2023 eine weitere Gruppe von mehr Astronauten (10 in etwa), neue Module für eine vergrößerte Basis, Equipment, Vehicel und eine Rückholmöglichkeit für die ersten vier geschickt werden.

    Es war auch die Überlegung eines Never Come Back Szenarios, indem keiner der Astronauten zurückkehrt… Aber ob das realistisch umzusetzen ist wage ich zu bezweifeln.

  3. Siegfried Marquardt

    15. Mai 2015 at 22:50

    Eine bemannte Raumfahrt im All außerhalb der Magnetosphäre der Erde wird niemals stattfinden können!

    Ausgangspunkt und Impuls zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit einer mathematisch-physikalischen Prüfung der Realisierung einer Marsmission war eine Meldung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 02. Mai 2015 zum erfolgreichen Verlauf der Merkurmission mit der Sonde „Messenger“, die nach Faktenlage auf dem Merkur aufschlug und zerschellt sein sollte. Von den astrophysikalischen Aspekten her betrachtet regten sich beim Verfasser dieser Schrift Zweifel an der Richtigkeit dieser Meldung, so dass diese Information durch Rechnerchen im Internet auf die Wahrheit hin überprüft wurde. Und man wurde fündig: Es erwies sich tatsächlich als korrekt, dass die Sonde auf dem Merkur aufgeschlagen sein musste, da die Endgeschwindigkeit der Sonde in der Endphase des Fluges nach einer Flugzeit von 10 Jahren auf relativ energiearmen Bahnen zum Merkur lediglich nur noch 0,8 km/s betrug. Damit konnte die Sonde nicht in eine Umlaufbahn in den Orbit des Merkurs einmünden und war somit dazu verurteilt, auf den Merkur zu stürzen. Spontan stellte man sich die Frage, wie ein Marsprojekt aussehen könnte und müsste, wo ja in den nächstem 10 bis 20 Jahren die Absicht einiger Staaten besteht, innerhalb von 500 Tagen eine Marsexpedition durchzuführen. Wie gedacht, so getan: Es sollte also die Machbarkeit eines Marsprojektes von den astrophysikalischen und technologisch-technischen Voraussetzungen geprüft werden. Dabei konnte auf eine ganze Reihe von Materialien mit Vorarbeiten zurückgegriffen werden, konnte man doch erst ca. ein Jahr davor das Apolloprojekt von 1969 auf vier Ebenen mathematisch-physikalisch eindrucksvoll widerlegen, ja ab absurdum führen. Diese Vorarbeiten erleichterten wesentlich die mathematisch-physikalischen Berechnungen zu einem etwaigen Marsprojekt! Um es vorwegzunehmen: Es wären fast 520 t Raketentreibstoff erforderlich, um die 78.000.000 km- Tour vom Erdorbit aus zum Mars und zurück zur Erde zu bewältigen. Wenn dies auch keine prinzipielle technologisch-technische Barriere darstellt, so würden die Astronauten innerhalb der rund vier Jahre währenden Expedition einer tödlichen Strahlendosis von ca. 170.000 Sievert bei einer Dosisleistung von DL= 5 Sv/h ausgesetzt sein. Damit dürfte eine bemannte Raumfahrt außerhalb der schützenden Sphäre der Erde und im erdnahen Raum für nahezu alle Ewigkeit in das Reich der Phantasien verbannt sein – es sei denn, dass Raumkreuzer à la Enterprise mit meterdicken Bleipanzerungen konstruiert werden.

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im Mai 2015

  4. Siegfried Marquardt

    22. Mai 2015 at 21:54

    Eine bemannte Raumfahrt im All außerhalb der Magnetosphäre der Erde wird niemals stattfinden können!

    Ausgangspunkt und Impuls zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit einer mathematisch-physikalischen Prüfung der Realisierung einer Marsmission war eine Meldung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 02. Mai 2015 zum erfolgreichen Verlauf der Merkurmission mit der Sonde „Messenger“, die nach Faktenlage auf dem Merkur aufschlug und zerschellt sein sollte. Von den astrophysikalischen Aspekten her betrachtet regten sich beim Verfasser dieser Schrift Zweifel an der Richtigkeit dieser Meldung, so dass diese Information durch Rechnerchen im Internet auf die Wahrheit hin überprüft wurde. Und man wurde fündig: Es erwies sich tatsächlich als korrekt, dass die Sonde auf dem Merkur aufgeschlagen sein musste, da die Endgeschwindigkeit der Sonde in der Endphase des Fluges nach einer Flugzeit von 10 Jahren auf relativ energiearmen Bahnen zum Merkur lediglich nur noch 0,8 km/s betrug. Damit konnte die Sonde nicht in eine Umlaufbahn in den Orbit des Merkurs einmünden und war somit dazu verurteilt, auf den Merkur zu stürzen. Spontan stellte man sich die Frage, wie ein Marsprojekt aussehen könnte und müsste, wo ja in den nächstem 10 bis 20 Jahren die Absicht einiger Staaten besteht, innerhalb von 500 Tagen eine Marsexpedition durchzuführen. Wie gedacht, so getan: Es sollte also die Machbarkeit eines Marsprojektes von den astrophysikalischen und technologisch-technischen Voraussetzungen geprüft werden. Dabei konnte auf eine ganze Reihe von Materialien mit Vorarbeiten zurückgegriffen werden, konnte man doch erst ca. ein Jahr davor das Apolloprojekt von 1969 auf vier Ebenen mathematisch-physikalisch eindrucksvoll widerlegen, ja ab absurdum führen. Diese Vorarbeiten erleichterten wesentlich die mathematisch-physikalischen Berechnungen zu einem etwaigen Marsprojekt! Um es vorwegzunehmen: Es wären fast 1200 t Raketentreibstoff erforderlich, um die 78.000.000 km- Tour vom Erdorbit aus zum Mars und zurück zur Erde zu bewältigen. Wenn dies auch keine prinzipielle technologisch-technische Barriere darstellt, so würden die Astronauten innerhalb der rund vier Jahre währenden Expedition einer tödlichen Strahlendosis von ca. 170.000 Sievert bei einer Dosisleistung von DL= 5 Sv/h ausgesetzt sein. Es gibt allerdings eine technisch-physikalische Lösung, um eine Abschirmung der Besatzungsmitglieder gegen die kosmische Strahlung zu erzielen. Diese Lösung besteht in der Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes. Ob dies allerdings funktioniert, steht in den Sternen, da es sich dabei um eine im Weltall fliegende Bombe handeln würde, wo der Zündzeitpunkt sehr ungewiss ist. Würde die Abschirmung vor der kosmischen Strahlung mit einem elektromagnetischen Feld trotzdem funktionieren, dann wären rund 77 t Sauerstoff zur Versorgung der vier Crew-Mitglieder über vier Jahre erforderlich. Zur Regeneration von 77 t Sauerstoff müssten 186 t Natriumperoxyd zur Verfügung gestellt werden. Damit erhöht sich die Menge an Raketentreibstoff von 360 t auf ca. 1200 t, um von der Erde zum Mars und zurück zur Erde zu gelangen.

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im Mai 2015

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