Bio-Lebensmittel nicht gesünder
Bio-Lebensmittel weder „gesünder noch umweltschonender“

Bio-Lebensmittel liegen seit schon Jahren im Trend und erfreuen sich auch heute noch steigender Beliebtheit. Mit den Lebensmitteln aus biologischem Anbau verbinden viele Menschen eine höhere Qualität, gesündere Ernährung und Umweltverträglichkeit, doch eine Untersuchung der Stanford Universität in Kalifornien, die 237 Studien miteinander verglich, wiederlegt all diese Vorstellung. Wo „Bio“ draufsteht, steckt eigentlich kein „Bio“ drin, so die Nachricht aus den USA.


Weder gesünder noch umweltverträglicher

Biologisch angebaute Lebensmittel sind weder nahrhafter noch unterscheiden sie sich die Pestizid-Werte entscheidend voneinander. Lebensmittel aus konventionellem Anbau sind zwar oft stärker belastet, doch wie auch aus biologischem Anbau liegen beide unter dem für den Menschen unbedenklichen Grenzwertbereich.

In der Zwischenzeit haben Wissenschaftler an der University of Oxford die Umweltfreundlichkeit von ökologischen Landbau untersucht. Dabei wurden 109 Studien bewertet. Biobetriebe waren weniger umweltschädlich für einen bestimmten Bereich des Landes, waren aber oft umweltschädlicher pro Einheit eines produzierten Lebensmittel. Diese wuchsen zwar auf besserem Boden, dafür aber beherbergen sie viel mehr Tierarten, die durch erheblichen Aufwand von den Lebensmitteln beseitigt werden müssen.


Unterm Strich macht es keinen Unterschied

Unter dem Strich bleibt, dass biologischer oder konventioneller Anbau sich zwar in den Methoden unterscheiden, aber das Ergebnis am Ende stets gleich ist, ob man nun von der Nahrhaftigkeit oder Umweltverträglichkeit spricht. Dale Sanders, Direktor am John Innes Zentrum in Norwich in England schlägt daher vor, das beste aus beiden Varianten zu nehmen um den Ertrag wie auch die Nachhaltigkeit zu verbessern.

Bio-Lüge – Wie mit Lebensmitteln getrickst wird

New Scientist via Dvice

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4 Kommentare

  1. Ökofritze

    10. September 2012 at 17:19

    Also bei den EU-Biosiegel Produkten kann ich mir das schon eher vorstellen, aber bei Produkten mit dem Demeter, Naturland und Bioland Siegel kann mir keiner erzählen, dass diese genauso gesund sind wie non-Bioprodukte. Diese haben viel strengere Kritieren und lassen bei weitem nicht so viele Zusatzstoffe zu.

    Wer grundsätzlich auf gesunde Ernährung achtet, wird sich von so einer Studie nicht beeinflussen lassen.

  2. magu

    12. September 2012 at 12:31

    die derzeitige propaganda gegen öko lebensmittel scheint sich nur mit der tatsäche erklären lassen, dass monsanto und die preiserhöhungen der lebensmittel weltweit irgend eine rolle spielen.

    wissenschaftlich wurde festgestellt, dass die börse nicht an den preiserhöhungen schuld sein soll.

    die sich selbst ernannte elite hat angst keine guten lebensmittel mehr zu günstigen preisen zu bekommen und wollen so den trent zu bio brechen.

    fakt ist aber, dass längst diverse tiere und lebensräume vernichtet worden wären wenn dieser trent nicht sich so verstärkt hätte.

    diese unwissenschaftlichen studien entziehen sich der echten wissenschaft.

    derzeit kann man auch eine entwicklung der meinungs und wissenskontrolle beobachten, die in ihrer paradoxen art und weise ein witz ist.

    parapsychologie hat höhere standarts als dieverse derzeitige meinungskontrollierende wissenschaftliche veröffentlichungen.

    augen auf geist an und nachgedacht was logisch ist.

  3. eco logic

    20. Februar 2013 at 17:11

    Die in dem angehängten Video genannten Marken, haben mit dem Atribut „biologisch“ rein garnichts zu tun. Das Video dann mit dem Titel: BIO-LÜGE zu deklarieren, ist absolut unprofessionell.
    Es werden dadurch nicht nur falsche Tatsachen verbreitet, sondern die Fehler der konventionellen Lebensmittelindustrie auch noch der Bio-Branche angehängt.
    Ich muss mich außerdem meinen beiden Vorrednern ausnahmslos anschließen:
    Wenn man die Richtlinien von Bioland, Demeter und anderen Verbänden genau betrachtet, lassen sich massive Unterschiede zur konventionellen Lebensmittelproduktion erkennen.
    Von wem wurde diese „Studie“ finanziert? Monsanto? Nestle?

    – – – Free your mind, the rest will follow – – –

  4. Rita Brit

    2. August 2013 at 18:13

    Alles Gute und Wahre wird oft kritisiert und lächerlich gemacht … es gibt nämlich noch wirklich aufrichtige, bemühte Menschen, die ein moralisches Empfinden haben, was die pure Quallität betrifft wie Demeter – ein Zeichen des natürlichen Bedürfnisses, naturbelassene Nahrung zu sich zu nehmen wie etwa zu Urgrroßvater Zeiten noch … dieses reine Grundbedürfnis der Naturkost-Biolebensmittel in die Industrienahrung rüberzuziehen und zu missbrauchen ist gemeine Verwirrungsstiftung.
    Lieber kaufe ich weniger ein und dafür ein echtes Demeterprodukt für 2 Euro mehr als einen Haufen aus der menschenfeindlichen Giftküche der Profitindustrie … diese Menschen sollten sich in den Grund und Boden schämen, ihren Mitmenschen so einen lebensgefährlichen Fraß anzubieten … mit Aspartam, Fluorid, Schwefel, Soja,Jodid, Aluminium, Glutamat usw.
    Was ist das anderes als Mord, wenn jemand vorsätzlich jemandem anders heimlich Gift untermischt!?

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