Selber kochen ist gesund und macht Spaß. Doch im hektischen Alltag findet sich immer seltener Zeit dafür, sodass es dann oft auch schnell gehen muss, selbst wenn man selber zum Kochlöffel greift. Um Zeit zu sparen wird oft auf fertige Gewürzmischungen, sogenannte Fix-Produkte zurückgegriffen. Diese sind jedoch oft mit Geschmacksverstärkern wie Glutamat oder Hefeextrakt versetzt. Das Startup Gourmetfix vertreibt eine Gewürzmischung, die sich von den Mitbewerbern durch kompletten Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe abhebt.


Gourmetfix – Gesunde Küche, auch wenn es schnell gehen muss

Hinter Gourmetfix steht der 43-jährige Michael Liebl, ein gelernter Physiotherapeut aus Pocking bei Passau. Liebl war in seinem Haushalt fürs Kochen zuständig und griff dabei oft auf Fix-Produkte zurück, um Zeit zu sparen. Er störte sich jedoch an den zugesetzten Geschmacksverstärkern und begann deshalb, selber an einer Gewürzmischung zu arbeiten.


Das Ergebnis heißt Gourmetfix und befindet sich in einem Zweikammerbecher. In einer Kammer ist die Basismischung, in der anderen ein Gewürzpad. Das Ganze funktioniert wie folgt: Das Basisprodukt wird mit Wasser angerührt und das Gewürzpad anschließend mit der Soße mitgeköchelt. In dem Pad sind frische Gewürze, die der Soße so Geschmack verleihen, aber nicht in ihr verbleiben, da das Pad nach dem Kochen aus dem Gericht entfernt wird. Michael Liebl ging es darum, ein Produkt zu schaffen, dass gesünder ist als die Konkurrenz. Daher enthält sein Produkt weder Glutamat, Hefeextrakt oder zugesetzte Allergene. Durch die natürlichen Zutaten ist das Geschmackserlebnis außerdem besonders intensiv. Nach Aussage des Erfinders sind die Gourmetfix-Soßen wahre Erlebnisse für den Gaumen.

Gourmetfix auf dem Weg zum Erfolg

Gourmetfix befindet sich seit gut zwei Jahren am Markt und wurde zwischenzeitlich nicht nur um deutschsprachigen Raum, sondern auch in den USA vertrieben. Letztes Jahr konnte das Unternehmen 200.000 der Fix-Gewürzmischungen absetzen. Und in diesem Jahr läuft es noch besser. Ein Auftrag über 400.000 der Gewürz-Becher von der US-Handelskette Walmart sichert das Geschäft. Hinzu kommen Lieferverträge mit Edeka und Kaiser’s Tengelmann aus Deutschland. Gourmetfix hat inzwischen vier Mitarbeiter und plant eine Erweiterung. Ein Gewürz-Becher kostet im Handel 1,99 Euro und enthält immer ein Gewürzpad.

Gourmetfix bei Der Höhle der Löwen auf Vox

Gourmetfix hat momentan 40 verschiedene Soßen im Sortiment. In Kürze sollen neue Varianten hinzukommen. Um diesen Wachstum zu sichern und zu beschleunigen und außerdem die Werbetrommel zu rühren, tritt Liebl heute Abend vor den Investoren bei der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” auf um sein Produkt vorzustellen. Mit 250.000 Euro für 15 Prozent der Geschäftsanteile versucht der sympathische Bayer, einen der Löwen zu überzeugen. Ob ihm das gelingt, lässt sich heute Abend ab 20:15 Uhr auf Vox verfolgen.

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1 Kommentar

  1. Peter Teuber

    22. September 2015 at 22:10

    Ich habe den -Beitrag auf #Vox gesehen, intressanter Artikel, der Vertrieb würde mich intressieren, Edeka, Tengelmann /wird bald Edeka/Rewe, Aldi und Lidl ein Riesenmarkt zum ausbauen. Glückwunsch zum Deal

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