Die Online-Ausgabe der New York Times ist nicht komplett kostenfrei einsehbar. Nutzer müssen hierfür bezahlen, um auf sämtliche Inhalte der Tageszeitung zugreifen zu können. Zum ersten Mal in der Geschichte der New York Times konnten nun höhere Einnahmen durch den Verkauf von Online-Abos als durch Anzeigen in der Print-Ausgabe erwirtschaftet werden. Experten rechnen damit, dass sich dieser Trend in Richtung Web-Abos ebenso bei anderen Zeitungen durchsetzen wird.


The New York Times

Laut einer Mitteilung der New York Times Company konnten durch den Verkauf der Print-Ausgabe und Online-Abos insgesamt 954 Millionen Dollar eingenommen werden. Dem stehen 898 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Anzeigen gegenüber. Laut der New York Times stellen diese Zahlen unter Beweis, dass die Bereitschaft bei den Lesern besteht, auch online Geld für die Inhalte zu zahlen und den Journalismus in einer hohen Qualität zu fördern.


Die New York Times wird derzeit von 640.000 Menschen weltweit kostenpflichtig abonniert. Allein im letzten Quartal konnte diese Anzahl um knapp 13 Prozent zunehmen. Seit 2011 setzt die New York Times auf ein Bezahlmodell für die Webseite. Viele Artikel können dennoch gratis und ohne eine Paywall gelesen werden.

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