Soofa ist eine Parkbank, die mit einem Solarpanel ausgestattet ist und rund um die Uhr Strom für Handys, Smartphones, Tablets und Co liefert. Drei deutsche Unternehmerinnen haben das Konzept in den USA auf die Beine gestellt und schon etwa 30 Soofa-Bänke im öffentlichen Raum etabliert. Nun wurde auch die erste Soofa-Bank in Deutschland eingeweiht. Das praktische Produkt soll den Initiatoren zufolge die Themen Digitalisierung, erneuerbare Energien und Energiespeicherung auf neuartige Weise miteinander verbinden.


Soofa
Soofa Solarbank mit 30 Watt Solarpanel und Energiespeicher; Bild: Soofa.co

Barack Obama zeigt Interesse an den Solarbänken von morgen

Vor allem die junge „Generation E“ dürfte großes Interesse an den Soofa-Bänken zeigen. Schließlich liefern die Solarbanken rund um die Uhr Strom für die energiehungrigen Devices der Neuzeit. Auf einer Bank platznehmend um vorrangig das Smartphone oder Tablet zu laden, kann man einmal tief durchatmen und den Alltagsstress für kurze Zeit hinter sich lassen. Zudem fungieren die Ladespots auch als Treffpunkt für Gleichgesinnte und bieten die Möglichkeit unkompliziert neue Kontakte knüpfen zu können. Die Holzbänke werden durch das 30-Watt-Solarmodul abgetrennt. Integriert sind zwei USB-Ladeports, die Mobilgeräte und Tablets aller Hersteller laden. Vorausgesetzt wird, dass das Ladekabel am Start ist. 2014 präsentierte einer der Soofa-Gründerinnen das neue Konzept im Weißen Haus. US-Präsident Barack Obama lies es sich dabei nicht nehmen auf einer Soofa-Bank Platz zu verweilen um das System zu testen. Der Pitch scheint erfolgreich verlaufen zu sein, schließlich wurden kurz darauf 30 Soofa-Bänke in zentrumsnähe aufgestellt.

Erste Soofa-Bank in Deutschland eingeweiht

In Deutschland könnten die Soofas ebenfalls gut angenommen werden. Als Testpilot entpuppt sich seit Freitag auch die erste Soofa-Bank Deutschlands in der Kruppstraße in Essen. Die Bank mit dem wetterfesten Solarmodul wurde auf dem Vorplatz der RWE-Zentrale positioniert.


Soofa
Bild: Soofa.co

Soofa elektrifiziert

Zusätzlich zum geschützten Solarpanel ist auch ein Speichermodul eingebaut, dass überschüssigen Solarstrom für die Nacht oder sonnenarme Tage zwischenspeichert. In der Folge liefern die Soofa-Bänke also rund um die Uhr Strom. Der Standort Essen wurde bewusst gewählt, da die Stadt im Rahmen eines EU-Wettbewerbs als „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ ausgezeichnet wurde. Sollte sich die Bank bewähren stünde einer Ausweitung nichts im Weg.

„Wir sind davon überzeugt, dass die drei Entwicklerinnen damit den Nerv der Zeit getroffen haben. Mit solchen Solarlösungen verändern wir das urbane Leben.“, so RWE-Chef Dr. Arndt Neuhaus gegenüber einer lokalen Zeitung.

In der Vergangenheit haben wir bereits über ähnlich spannende Konzepte wie etwa den eTree berichtet. Hierbei handelt es sich um einen Mix aus Parkbank und Solarbaum, der nicht nur Strom für Smartphones und Co liefert, sondern auch kostenloses Internet bereitstellt.

Soofa im Video

Quelle: Soofa

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