Nicht nur kommerzielle Netzwerke und das internationale Handeln wachsen, sondern auch der Bedarf an Übersetzungen. Immer notwendiger ist die Tatsache, neue Kundschaft über Länder und Sprachen hinweg zu gewinnen und ein Team im Ausland aufzubauen. Somit kommt kein Unternehmen an Übersetzungsdienstleitungen herum. Zur gleichen Zeit werden schnell maschinelle Übersetzungstechniken entwickelt. Solche sind kostengünstiger als Sprachdienstleister*innen. Aber sind die Maschinenübersetzungen besser?


Maschinenübersetzung – wie funktioniert das

Übersetzungsmaschinen existieren schon seit den 1950-er Jahren. Dennoch hat erst seit einigen Jahren ihre Bedeutung zugelegt. Bei allen maschinellen Übersetzungen gelten die neuronalen Maschinen als am weitesten entwickelt. Dabei lernen künstliche Netzwerke das Übersetzen zwischen zwei Sprachen. Die Maschine analysiert und verarbeitet den Text. Nicht nur direkte Übersetzungen werden erstellt. Auch Sprach-Muster und -Struktur werden erkannt.


Gratis angeboten werden solche Übersetzungen von Google, DeepL, Translate und mehr. Technikfirmen wie Google, Microsoft arbeiten mit diesen Übersetzungen. Auch Amazon führt so eine Maschine. Apple gab wiederum bekannt, dass das Betriebssystem iOS 14 eine Übersetzungsapp nutzen wird.

Bei Gratistools zu bedenken ist, dass persönliche Daten eingegebenen werden.

Mit dem Hintergrundwissen, dass neuronale Übersetzungsmaschinen relativ neu sind, ist ihre Entwicklung bewundernswert. Eigentlich befindet sich die Maschinenübersetzung noch am Anfang. Aber ihre Entwicklung geschieht schnell. Viele Firmen nutzen schon jetzt die Maschinenübersetzung. Fehler werden von Menschen nachgearbeitet. Für Übersetzer*innen kann das ein Grund zur Sorge sein.

Übersetzungssoftware – wann nutzen

Maschinelle Übersetzung hat einige Vorteile. Immerhin geschieht die Übersetzung innerhalb von Sekunden und ist meist kostenlos. Allerdings machen die Maschinen die menschlichen Übersetzer*innen nicht damit überflüssig. Bei besonderen Textarten oder regionalen Besonderheiten sind Maschinenübersetzungen kaum geeignet. Auch vor der Veröffentlichung maschinell formulierter Texte sollte diese ein Mensch lektorieren.

Darum sind Menschen im Lektoren- und Übersetzungsbereich nicht ersetzbar.

Einst sollten PCs mathematische Aufgaben erledigen. Genau zu übersetzen ist eine andere Aufgabe. Übersetzungen sind nämlich keine logische Arbeit. Eine wörtliche Übersetzung kann sogar falsch sein. Stattdessen ist Übersetzen kreativ. Mit kontext- oder kulturabhängigen Texten kommt die Software nicht klar. Um den Sinn der Worte zu verstehen, sind Sprachwissen, Kontextwissen, idiomatische Ausdrücke, Stil, interkulturelle Kompetenz und bei Unternehmen auch das Wissen über Markenbewusstsein und der Unternehmenssprache eine Pflicht.

Zum Beispiel benötigen viele Menschen immer wieder englische Übersetzungen, denn am häufigsten wird in Deutschland in das Englische übersetzt. Hierzu ist viel Detailarbeit und Sprechexpertise gefragt. Daher ist ein englisches Übersetzungsbüro ideal dazu geeignet, um deutsche Texte in die englische Sprache übersetzen zu lassen.

Übersetzungen der Zukunft

Maschinen können einen groben Inhalt verstehen. Zur Unternehmenskommunikation sind aber Sprachgenauigkeit und Sprachstil wichtig. Hierzu sollte sich an Fachpersonal gewendet werden. Ist Schnelligkeit wichtig, sind Maschinenübersetzungen und menschliche Überarbeitungen zu kombinieren.

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