Im US-Bundesstaat Kalifornien gehört Wassersparen momentan zur ersten Bürgerpflicht. Wer dort wertvolles Frischwasser verschwendet, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Hierzulande ist die Situation glücklicherweise deutlich entspannter. Auch in heißen Sommermonaten herrscht kein wirklicher Mangel an Trinkwasser. Doch auch wenn das Wasser jederzeit aus der Leitung kommt, ist es natürlich keinesfalls kostenlos. Unnötige Wasserverschwendung schlägt sich dann am Jahresende auf der Rechnung der Wasserbetriebe nieder. Die smarte Wasseruhr FLUID soll helfen, dabei unangenehme Überraschungen zu vermeiden und Schwachstellen im häuslichen Wassermanagement aufecken. Große handwerkliche Fähigkeiten sind dabei nicht notwendig. Der FLUID-Wasserzähler wird schlicht an die Hauptwasserleitung angeheftet und mit der Steckdose verbunden.


Via: Kickstarter Copyright: FLUID
Via: Kickstarter Copyright: FLUID

Einmal konfiguriert werden alle Gräte erkannt

Per Wifi überträgt es die Informationen dann auf verbundene Geräte. So können Nutzer sich auf dem Smartphone den täglichen Wasserverbrauch anzeigen lassen. Der FLUID kann aber auch die Nutzung verschiedener Geräte erkennen. Dazu muss er nur anfang einmal entsprechend konfiguriert werden. Dabei lässt man einfach die Waschmachine laufen und teilt dies der App mit. Der smarte Wasserzähler erkennt dann das Fließmuster und erkennt den Betrieb der Waschmachine beim nächsten mal automatisch. So lässt sich am Ende des Tages genau sehen, wo das Wasser verbraucht wurde. Gleichzeitig können die Werte auch über eine längere Zeit beobachtet werden und Einsparungen sind sofort sichtbar.

Eingesparte Wasserkosten sollen Investition rechtfertigen

Die App nimmat aber auch eigenständige Analysen der gemessenen Werte vor. Sie schlägt dann Alarm, sobald sie einen unnötigen Wasserverbrauch erkennt – beispielsweise weil der Spülkasten der Toilette dauerhaft läuft oder das Waschbecken tropft. Hinzu kommen regelmäßige Wasserspartipps, die ebenfalls individuell anhand der Aufzeichnungen ausgesucht werden. Die Hoffnung der Entwickler ist, dass sich so die Anschaffung des smarten Wasserzählers auf Dauer von alleine finanziert. Aktuell zahlen Unterstützer der Kickstarter-Kampagne dabei 209 Dollar pro FLUID. Ausgeliefert werden sollen die Wasserzähler dann ab Mai 2016.


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