Peter Stone, außerordentlicher Professor für Computerwissenschaften an der University of Texas in Austin, denkt, dass es hilfreich wäre, wenn Verkehrs-Ampeln aktiv mitdenken würden. Seine Idee ist die Einrichtung einer Art „Ticket-Reservierungssystem für Autofahrer“, wo jedes individuelle Auto, sobald es sich einer Ampel nähert, im Voraus Kontakt zu dieser aufnimmt und sie warnt. So könnten die Ampeln ihre Signalfarben dem Verkehrsfluss dynamisch und effizient anpassen kann. Dies hilft der Umwelt rund um grün und dem Autofahrer bleibt der Ärger mit den ewig rot werdenden Ampeln,  erspart.

So funktioniert die neue Verkehrs-Ampel

„Hey, Ich bin in circa einer Minute an der Kreuzung.“ In genau dieser Minute könnte die intelligente Ampel nachdenken und für alle Autos im Umkreis, das Timing ihrer Farben effizienter gestalten, gar dynamisch verändern. Sobald ein Auto die Ampel dann auch tatsächlich überquert wird das individuelle Ticket eingelöst und die Ampel kümmert sich um die nächsten Verkehrsteilnehmer. Das System könnte einem Autofahrer mitteilen, ob er eventuell schon im Vorraus die Geschwindigkeit anpassen muss um einen optimalen Verkehrsfluss beizubehalten.


Ein Frühwarnsystem, wie das vorgestellte, dürfte eigentlich kein großes Problem sein. Mit Navigationsystemen und ein paar Sensoren an Ampeln und in Autos, eigentlich überhaupt kein Problem. Der eigentliche Kern liegt daher in der Entwicklung des Ticketsystems, dass alle Verkehrsteilnehmer optimal koordiniert, idealerweise ohne dass Autos anhalten müssen. Genau an diesem System arbeit ein Team um Professor Peter Stone. Wer näheres über dieses erfahren möchte, dem empfiehlt sich das Video anzusehen, in dem das System von einem Teammitglied auf Englisch erklärt wird.

Vorteile von Intelligenten Ampeln

Durch das Intelligente Ampel Frühwarnsystem verspricht sich Professor Stone, die Umwelt um ein vielfaches zu entlasten und vielen Autofahrern, den Ärger über ständig rot-werdende Ampeln, zu ersparen. Auch im Geldbeutel würde sich etwas bemerkbar machen, denn gerade das Anhalten an Ampeln einen hohen Energieverlust bedeutet. Die Idee ansich hat viel Potential wie auch noch viele Probleme die gelöst werden müssen, bevor dieses System einwandfrei funktioniert. Außerdem werden zudem noch ein paar Jahre vergehen, bis sich so ein Konzept dann auch tatsächlich breitflächig etabliert. Es sei denn man würde alle Ampeln der Welt direkt online zusammen schließen und über ein und das selbe System koordinieren. Mit den vielen Weltraum-Satelliten über uns, müsste das doch möglich sein, oder?

Die eigentliche Idee überzeugt und tut der Umwelt gut, gar keine Frage. Wir dürfen gespannt sein auf die zukünftigen Entwicklungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das 21 Jahrhundert noch viele interessante Innovationen im Bereich Verkehr zu bieten haben wird. Schließlich ist es das Jahrhundert der künstlichen Intelligenz. Und wer weiß, vielleicht sehen und erleben wir die Innovationen gar früher als wir annehmen, irgendwo auf einer Straße in Deutschland, irgendwann im Alltag, vielleicht sogar jetzt, gerade. Daher 😉 Immer ein Auge offen halten, für die Innovationen aus der Zukunft.

Quelle

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3 Kommentare

  1. PJ

    24. Februar 2012 at 20:00

    schon mal was von nem kreisverkehr gehört ?
    ausserdem ist die idee dumm …. was ist wenn ich keinen solchen sensor im auto habe der der ampel mitteilt dass ich komme wird dann nie grün ?
    …. kreisverkehre for president…. kein strom kein stahl keine unfälle …einfach und gut! bedarft weder wissenschaftlern noch ingenieure um das einzusehen … ampeln sind und bleiben die erfindung von raffinierten geschäftsleuten aus dem energie und stahl sektor ….

  2. Bartosz

    26. Februar 2012 at 05:00

    Interessanter Gedanke.

  3. gast12223

    18. Mai 2012 at 14:16

    http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Oldenburg/Artikel/2684594/Sch%FCler-siegen-mit-guter-Ampel-Idee.html

    Kommt ja sogar Namentlich dem Projekt von Schülern sehr nahe…Zufall?

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