Was wäre wenn man Essen probieren könnte, ohne das man es tatsächlich isst, quasi einen Geschmack auf digitaler Basis testen? Wir haben schon davon gehört, dass es Kinosäle gibt in denen die Zuschauer nicht nur einen Film sehen, hören und fühlen sondern auch riechen können. Das man in Zukunft Dinge auch digital schmecken kann ist neu und auch ziemlich unvorstellbar, doch Wissenschaftler an der University of Singapur ist ein erster Schritt in eine solche Zukunft gelungen. Die Universität hat eine Zungen-Elektrode vorgestellt, die Geschmäcker per Temperaturwechsel und dem Wechsel der elektrischen Spannung imitieren kann.

Neue Technologie erlaubt digitalen Geschmackstest

Man stelle sich vor: Man surft durch das Internet auf der Suche nach Nahrung, z.B. auf Amazon eine neue Schokolade. Leider kann man diese (noch) nicht im Geschmack testen, daher wäre das doch eine Klasse Idee wenn man es doch könnte. Die University of Singapur experentiert mit einer neuen Technologie, die Geschmacks-Anwendungen real werden lassen könnte. Dazu wird eine Elektrode an die Zunge geklemmt, die durch per Temperaturwechsel und dem Wechsel der elektrischen Spannung die vier Haupt-Geschmäcker süß, salzig, bitter und sauer simulieren kann. Die Technologie ist natürlich nicht gesundheitsschädlich und die Wissenschaftler hoffen diese in Zukunft Nutzerfreundlicher zu machen um Beispiele, wie oben aufgezeigt, tatsächlich in die Realität umzusetzen.


TV-Kochsendungen bald zu Hause schmecken?

Ein guter Anwendungsbereich für diese neue Technologie aus Singapur sind natürlich Kochsendungen. Allzu oft sitzt man vor dem Fernseher und fragt sich wie die Gerichte wohl schmecken würden. Digitale Geschmackstests könnten den Wunsch nach diesem Wissen erfüllen und den Geschmack des Essens virtuell oder digital zugänglich machen. Die Wissenschaftler müssen aber auch bedenken, dass Geschmäcker sehr unterschiedlich wahrgenommen werden und dass diese sich in Verbindung mit Geruch, der Textur wie auch dem Aussehen voll entfalten. Laut dem New Scientist arbeiten die Wissenschaftler an genau dieser Kombination um virtuelle Geschmackstest so realistisch und appetitlich wie möglich zu gestalten.

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1 Kommentar

  1. Leo

    25. November 2013 at 21:34

    Erinnert mich an virtuelles Nugat

    https://www.youtube.com/watch?v=4QUJ3II2erE

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