Hauskatzen ernähren sich logischerweise anders als Wildkatzen. Die Art der Diät hat aber auch Auswirkungen auf den Bedarf an Trinkwasser. Während Wildkatzen nur vergleichsweise wenig Wasser trinken, müssen Hauskatzen eigentlich regelmäßig und viel Wasser zu sich nehmen. Vielen Katzen ist dies aber noch nicht wirklich bewusst. Sie laufen daher ständig Gefahr zu wenig zu trinken, was auf Dauer negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Ein taiwanesisches Startup hat daher nun einen Wasserbrunnen entwickelt, der die Katzen zum Trinken animiert und gleichzeitig aufzeichnet, wann die Tiere wie viel Wasser getrunken haben. Auf diese Weise kann einer Unterversorgung vorgebeugt werden.


Besitzer kann das Trinkverhalten überwachen

Alles was Katzenbesitzer dafür tun müssen, ist den Pura-Brunnen regelmäßig mit rund zwei Litern Wasser aufzufüllen. Die Katzen bekommen zudem ein Halsband mit integriertem Chip angelegt. Nach Angaben der Entwickler ist der Brunnen dann in der Lage zu erkennen, welche Katze, wann und wie viel getrunken hat. Diese Daten werden auf eine dazugehörige App übertragen und dort für den Katzenbesitzer statistisch aufbereitet. So kann dieser beispielsweise sehen, ob seine Katze ihren Tagesbedarf an Wasser bereits gedeckt hat oder nicht. Im Zweifel müssen die Katzen dann noch einmal zur Wasserquelle gelockt werden, um ausreichend Wasser zu sich zu nehmen.


Katzen trinken im Schnitt knapp ein Drittel mehr

Erste Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass Katzen alleine durch das Design des Pura-Brunnens im Schnitt rund 30 Prozent mehr Wasser zu sich nehmen, als wenn sie aus einem gewöhnlichen Wassernapf trinken. Allerdings ist das Trinkverhalten von Art zu Art unterschiedlich, so dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Hauskatze übertragen lassen. Wer sich dennoch einen solchen smarten Trinkbrunnen für Katzen zulegen möchte, kann dies auf der Crowdfundingplattform Indiegogo tun. Dort wollen die Entwickler 100.000 Dollar einsammeln. Für 129 Dollar können sich Unterstützer bereits jetzt ein Exemplar sichern.

Via: Gizmag

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