Auch wenn viele Urlauber während ihrer Reise gerne einmal abschalten möchten – in manchen Situationen erweist sich das Internet als praktisch. Ob für die Wegbeschreibung zu einer Sehenswürdigkeit oder eine Restaurant-Empfehlung: Wenn das Hotel über kein WLAN verfügt und die Smartphone-Flat nicht ausreicht, rücken die Surfsticks für unterwegs in den Fokus. Diese ermöglichen auch im Urlaub den raschen und kostengünstigen Zugriff auf das Internet über Laptop, Netbook oder Tablet.


Schatten Wifi
Schatten Wifi Tower am Strand in Peru

Surfstick für Internet unterwegs

Der Surfstick ist von verschiedenen Anbietern erhältlich, meist als Prepaid-Variante. Das heißt: Eine Prepaid-Sim-Karte wird erworben, das Guthaben vorab bezahlt und anschließend die Karte in den Stick eingefügt. Dafür gibt es ein spezielles Einschubfach, das meist über einen Hinweis verfügt, wie genau die Sim-Karte eingelegt werden muss. Über einen herkömmlichen USB-Anschluss gelangt der Stick an Netbook oder Laptop. Dort installiert sich – meist automatisch – eine Software, die der Surfstick mitbringt. Anschließend befindet sich ein Einwahlwerkzeug in Form eines Symbols auf dem Bildschirmdesktop. Per Mausklick darauf öffnet sich ein Eingabefenster für die PIN, über welche die Sim-Karte gesichert ist. Nach der PIN-Eingabe, der Auswahl des entsprechenden Netzes und dem Klick auf „Verbinden“ greift der Laptop auf das mobile Internet zu. Bis die Verbindung steht, vergehen etwa fünf bis zehn Sekunden.

Wer möchte, gibt die Smartphones und Co weiterhin als WLAN-Hotspot frei. Das bedeutet, dass mehrere Geräte auf die Flatrate zugreifen können. Allerdings erfordert dies eine spezielle Einrichtung über Windows 10, wie beispielsweise PC Welt berichtet. Bei der Einrichtung eines solchen Hotspots sollte unbedingt auf einen gesicherten Zugang (zum Beispiel per PIN oder Passwort) geachtet werden, da sonst Außenstehende das WLAN nutzen können.


Earth Internet
Bild: frankieleon, Flickr, CC BY-SA 2.0

Surfstick mit Kostenkontrolle: Prepaid oder Vertragslaufzeit?

Neben der Prepaid-Variante, die volle Kostenkontrolle durch die Vorab-Bezahlung ermöglicht, werden monatlich kündbare Flatrates für den Surfstick immer beliebter. Während bei der Prepaid-Sim-Karte das Internet nach dem aufgebrauchten Guthaben nicht mehr verfügbar ist, werden bei Flatrates einfach die Geschwindigkeiten gedrosselt. Das macht das mobile Internet flexibler, denn trotz aufgebrauchtem Datenvolumen kann mit ein wenig Geduld weitergesurft werden – ohne in die Kostenfalle zu gelangen.

Über den Prepaid Surfstick von 1&1 kann eine monatlich kündbare Flatrate hinzugebucht werden. Diese ist meist sogar günstiger als ein Prepaid-Stick. Die Kosten richten sich dabei nach dem gewünschten Datenvolumen, das in höchster Geschwindigkeit verfügbar ist. Sofern das Limit überschritten wurde, erhält der Nutzer eine kurze Benachrichtigung und surft gedrosselt weiter. Das bedeutet, dass immerhin kleinere Programme wie ein E-Mail-Postfach trotzdem laufen – so bleiben die Nutzer im Urlaub stets erreichbar. Jeden Monat kann außerdem flexibel entschieden werden, ob die Flatrate weiter genutzt oder gekündigt werden soll. Für den Urlaub ist das besonders praktisch.

Alternative zum Surfstick: Mobiler Router

Eine Alternative zum Surfstick, der direkt an den Laptop oder das Tablet angeschlossen wird, ist der mobile Router. Auch diesen gibt es beispielsweise bei 1&1, aber auch anderen Anbietern. Der größte Vorteil: Ganz ohne die vorherige Einrichtung eines Hotspots kann der mobile Router von mehreren Endgeräten genutzt werden. Ob Tablet, Smart-TV oder Spielekonsole, der USB-Anschluss, wie er vom klassischen Surfstick benötigt wird, ist nicht erforderlich, um eine Verbindung herzustellen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Einsatz des mobilen Routers in Reisegruppen; nicht jeder Teilnehmer muss dafür eine neue Sim-Karte kaufen. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, wie viele Endgeräte maximal auf das WLAN zugreifen können. Die flexible Möglichkeit des Urlaubs-WLANs ist zwar meist etwas teurer als die Surfstick-Variante, gerade in Gruppen können die Kosten aber gut aufgeteilt werden.

Tipp: Keine Angst vor zu viel Gepäck – auch die mobilen Router gibt es in kompakter Größe, die in jede Tasche passt.

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