Joachim Klöckner ist ein echter Minimalist und man merkt ihm seine Zufriedenheit sofort an. Warum sollte er sich auch nicht rundum wohlfühlen? Aus seiner Sicht schwelgt er schließlich in purem Luxus! Seine Wohnung steht nicht voller Möbel, sondern es gibt eine Fülle an Freiraum, die auch sein Alltagsleben erfüllt.


Weniger ist mehr / Foto: Screenshot auf Youtube-Video s.u.

Sein Hab und Gut passt in einen Rucksack

Dem Lebenskünstler ist es wichtig, zu betonen, dass Minimalismus nicht bedeutet, strengen Verzicht zu üben. Es geht vielmehr um einen klaren Blick für das Wesentliche, und darum, nur Gegenstände zu besitzen, die wirklich kostbar sind. Dabei kann es sich ebenso um eine schlichte Zahnbürste handeln wie um ein schickes iPad, das Klöckner voll Freude sein Eigentum nennt. Insgesamt besitzt er geschätzte 50 Gegenstände, die (fast) allesamt in einen Rucksack passen. Sogar sein einziges Möbelstück, die Hängematte, kann er gemeinsam mit seinem restlichen Hab und Gut auf dem Rücken tragen – nur das Klappfahrrad gehört natürlich nicht in die Tasche.

Der moderne Durchschnittsmensch besitzt 10.000 Dinge

Der Minimalist trägt ausschließlich weiße und gelbe Kleidung, weil er diese zusammen waschen kann. Auch seine Hängematte ist weiß, denn sie teilt mit den anderen Textilien die Waschmaschine. Klöckner hatte einmal ein ganz normales Leben wie wir alle, 30 Jahre lang war er selbständig, liebte schnelle Autos, betätigte sich als Energieberater. Doch das ständige Rackern und Schuften für mehr und mehr Dinge passte ihm irgendwann nicht mehr, und er begann, ganz allmählich abzuspecken – gleichzeitig gewann er jede Menge freie Zeit und Lebensfreude. Etwa 10.000 Gegenstände besitzt der Durchschnittsmensch in unserer zivilisierten Welt, Klöckner hingegen hat den ganzen Krempel gegen den großen Luxus getauscht, einfach Zeit zu haben und sie mit Menschen seiner Wahl zu verbringen.


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Seine Hängematte hängt er auch gern mal draußen zwischen zwei Bäumen auf, um ein Nickerchen in der Sonne einzulegen. Mit dem Fahrrad saust er durch die Stadt, teilweise schneller als die im Stau stehenden Autos. Schlicht und einfach: Er genießt seine Freiheit und beginnt erst jetzt, das Leben richtig zu spüren!

Quellen: storyvents.com, br.de 

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