Der Hashtag #FreeTheNipple ist im Internet in aller Munde, denn Frauen zeigen schon seit 2014 aus Solidarität ihre nackten Brüste und laden die Bilder in ihre Facebook, Twitter und Instagram Profile. Eine 17-Jährige aus Island hat diese Internet-Bewegung erneut ins Leben, als sie feststellen musste, dass Bilder von nackten Brüsten von Frauen im Internet teils gelöscht oder gesperrt werden und gleichzeitig Männermodels ihren Oberkörper frei zeigen dürfen. Und die 17-Jährige war nicht allein. Promt schlossen sich andere Frauen dieser Bewegung an und veröffentlichten ihre eigenen nackten Oberkörper im Netz um gegen die ungerechte Behandlung, wie auch die Tatsache, dass nackte Brüste von Frauen als pure Sexobjekte angesehen werden, zu protestieren. Mehr zum neuen FreeTheNipple Trend aus Island seht und erfahrt ihr wie immer bei uns in diesem Artikel auf Trends der Zukunft.

FreeTheNipple: Frauen zeigen nackte Brüste

Sich nackt zu zeigen und dadurch auf ein gesellschaftliches oder politisches Problem aufmerksam zu machen kommt uns allen stark bekannt vor. Schon in der Ukraine, wie auch in Russland und anderen Ländern dieser Welt haben Frauen ihre nackten Körper dazu genutzt um auf Probleme aufmerksam zu machen. Nun hat sich diese Bewegung ins Internet verlagert und es erscheinen Tag für Tag mehr und mehr nackte Brüste im Internet um gegen die ungleiche Behandlung von weiblichen und männlichen Oberkörpern zu protestieren. Begonnen wurde die Bewegung schon vor einem Jahr. Die 17-Jährigen Schülering Adda Þóreyjardóttir Smáradóttir aus Island, die vor wenigen Tagen an ihrer Schule den Tag der freigelegten Nippel einführte hat den Trend noch einmal befeuert. Niemand müsse sich für seinen Oberkörper schämen und vor allem Frauen nicht, so ihre Message. Wenn Männer ihre Oberkörper zeigen ist das ok. Warum soll das bei Frauen anders sein.


In Großstädten werden Frauen verhaftet

Schon letztes Jahr haben viele Stars die Bewegung aufgegriffen und sich nackt gezeigt. Wenn Frauen auf der Straße Oberkörperfrei durch die Straße laufen, werden sie jedenfalls in Städten wie New York festgenommen. Bei Männern verhält es sich anders. Diese dürfen mit T-Shirts oder ohne durch Manhattan laufen. In Island verhält es sich ähnlich und im Internet sowieso. Wenn Männer ihre Oberkörper zeigen sei dies völlig ok, die freigelegten Brüste von Frauen lösen meistens direkt einen Shitstorm aus. Und genau darum geht es bei der FreeTheNipple Bewegung. Auf dieses Problem aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass Frauen in dieser Beziehung genauso behandelt werden wie Männer und darum, dass sich niemand für seinen Körper schämen muss. Das es nun in Island an Schulen einen offiziellen FreeTheNipple Tag geben soll wird nur die wenigsten Rektoren begeistern, doch ganz nach dem Motto der Aktion: Keine Armee kann eine Idee aufhalten, sobald ihre Zeit gekommen ist.

Der Trailer zum FreeTheNipple Trend

Quelle: ViceMagazin

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